Unsere Lagen

Ein kurzer geografischer Überblick:

Iphofen – Julius-Echter-Berg

Einen hervorragenden Ruf genießt die wohl bekannteste Einzellage Iphofens, der Iphöfer Julius-Echter-Berg. Namensgeber war einst der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1545–1617). Vorherrschende Bodenformation ist der graubraune Keuperboden mit Auszügen von Gips. In den oberen Gewannen findet sich vereinzelt auch ein wenig Schilfsandstein. Oberhalb der Weinberge gedeihen Eichenwälder, die die Reben vor kalten Ostwinden schützen. Bekannt ist die Lage vor allem für ihre langlebigen Silvaner- und Rieslingweine. Neben mehreren Silvaner- und Rieslinganlagen haben wir eine Parzelle mit Grauburgunder, Müller-Thurgau und Bacchus in dieser herausragenden Lage.

Iphofen – Kalb

Die Weinlage Iphöfer Kalb liegt auf einer Erhebung unweit des Schwanbergs und hat damit keinen direkten Anschluss an die anderen Iphöfer Weinlagen. Kennzeichnend für diese Lage ist der hohe Lehmanteil, der den Weinen ihre meist exotischen Aromen verleiht. Der Name »Kalb« leitet sich von »kahler Berg« ab, wie diese Lage vor der Flurbereinigung in den 70er Jahren hieß. Wir bauen hier fast ausschließlich Silvaner an. Zudem haben wir eine Parzelle Rieslaner und Müller-Thurgau in dieser Einzellage.

Iphofen – Kronsberg

Die Weinlage Iphöfer Kronsberg ist eine der größten Einzellagen am Schwanberg. Vorherrschende Bodenformation ist der Keuperboden mit Auszügen von Lehm. Der Name »Kronsberg« leitet sich von geographischen Gegebenheiten ab. Oberhalb der Weinberge liegt ein Mischwald, dieser schützt mit seiner »Krone« die Weinberge vor kalten Ostwinden. Hier gedeihen Silvaner, Weißburgunder, Spätburgunder, Domina, Scheurebe, Müller-Thurgau, Bacchus, Kerner und einige Parzellen Riesling.

Rödelsee – Küchenmeister

Die Weinlage Rödelseer Küchenmeister ist eine der kleineren Einzellagen am Schwanberg. Sie befindet sich auf der Gemarkung des drei Kilometer entfernten Nachbarorts Rödelsee. Vorherrschende Bodenformation ist der Keuperboden mit Auszügen von Gips. Der Name »Küchenmeister« leitet sich von dem Adelsgeschlecht Küchenmeister ab, das im 14. Jahrhundert in Rödelsee ansässig war. Wir bauen hier vorrangig Silvaner an. Zudem haben wir je eine Parzelle mit Riesling und eine mit Weißburgunder bestockt.

Rödelsee – Schwanleite

Eine der kleineren Einzellagen am Schwanberg ist die Rödelseer Schwanleite. Vorherrschende Bodenformation ist der Keuperboden mit einem hohen Lehm- und Tonanteil. Der Name »Schwanleite« leitet sich von der von Kelten verehrten Göttin Svana ab. Vor knapp siebenhundert Jahren wurde diese Lage zum ersten Mal erwähnt. Hier wachsen vorrangig unsere Burgunder in allen Variationen – Früh-, Spät-, Grau- und Weißburgunder.