Seit 1878

Ein kurzer historischer Abriss:

1878

Bereits Jahrzehnte vor der Gründung des heutigen Weinguts legten unsere Vorfahren den Grundstein für den Weinausbau. Zu dieser Zeit lebte unser Ahn, Adam Popp – Zimmermann von Beruf – mit seiner Familie auf einem Aussiedlerhof zwischen Iphofen und Birklingen. Nachdem ein verheerender Brand Haus und Hof verschlungen hatte, siedelte die Familie im 19. Jahrhundert nach Iphofen um. Dort bauten die Nachfahren von Adam Popp am Marktplatz einen eigenen Betrieb als Gastronom, Büttner und Winzer auf.

1939 bis 1945

Während des zweiten II. Weltkriegs führten seine Söhne Michael als Gastronom und Ernst als Winzer den Gasthof »Goldene Krone« und den Winzerbetrieb weiter. Ernst Popp als erster Winzer der Familie gründete das heutige Weingut. Er zeichnete verantwortlich für die Pacht der Kellerräume unter dem Rathaus und stattete diese für den Kellereibetrieb aus. Über ein halbes Jahrhundert befand sich der Hauptsitz des Betriebs in der Mitte des Iphöfer Marktplatzes. In dieser Zeit kam der Weinanbau durch die fehlenden Helfer sowie die Reblaus fast zum Erliegen.

1959

Durch das stetige Wachsen des Betriebs wurden die Räumlichkeiten auf dem Marktplatz bald zu eng. Es kam zu einer Teilung des bis dato gemeinsam geführten Betriebs. Ernst Popp siedelte das Weingut in das neue Anwesen in der Rödelseer Straße um. Michael Popp führte den Gasthof alleine weiter.

1976

Michael Popp übernahm die Führung des elterlichen Betriebs. Unter seiner Leitung wurde das Anwesen weiter ausgebaut – das heutige Hauptgebäude mit den weitläufigen Keller- und Lageranlagen entstand.

1999

Zur Jahrtausendwende wurde der weithin sichtbare, prägnante Turm für die Unterbringung von Hausgästen und Weinproben auf dem Anwesen errichtet.

2003

Maria Popp und ihre Söhne Ernst und Johannes Popp übernahmen den Familienbetrieb und bauten ihn zu seiner heutigen Größe aus.

2012

Die repräsentativen Räumlichkeiten des Weinguts wurden modernisiert.

Unser Wappen

Im Familienwappen finden sich die beruflichen Tätigkeitsfelder unserer Vorfahren wieder: Das Fachwerkhaus steht für den Beruf des Zimmermanns. Zirkel und Hammer illustrieren den Büttnerberuf. Im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert wurde Wein traditionell im Holzfass ausgebaut. Die Traube symbolisiert den Weinausbau. Im letzten Quartil des Wappens befindet sich der Frankenrechen, der auf die Herkunft unserer Weine hindeutet.